Verfasst von: Sebastian in: 8. November 2008
Nach einer jahrelangen Dürreperiode befindet sich Afghanistan in einer Hungerkrise, die für die westlichen Militärmächte die Chance bieten könnte, zu beweisen, dass sie sehr wohl für Afghanistan kämpfen, nicht dagegen.
Die westlichen Länder sollten sofort beginnen, den afghanischen Bauern in zwei Schritten aus dieser Krise zu helfen. Einerseits muss es Soforthilfe geben, in einem zweiten Schritt muss ihre Fähigkeit, sich selbst zu versorgen, verbessert werden. Das beinhaltet auch einen Weg aus dem Opium-Handel.
Noch viel wichtiger ist: Diese Hilfe muss es für alle geben, auch für Bauern, die in Taliban-freundlichen Gegenden leben. Wir müssen allen Afghanis zeigen, dass wir uns um sie kümmern, nicht nur denen, die bereits auf unserer Seite sind.
Verfasst von: Sebastian in: 7. November 2008
Es ist schon witzig – da ist Fox News der konservativste Nachrichtensender, der nicht im Geringsten zu verbergen versucht, wie einseitig er berichtet, plötzlich wieder im Rampenlicht. Wieder ein Boykott wegen einseitiger Berichterstattung. Nur: Von den Konservativen! Die beschweren sich nämlich, dass der Sender negativ über Sarah Palin berichtet.
Im Forum von „freerepublic.com“ wird das fleißig diskutiert. Ja, der Kampf um die Zukunft der republikanischen Partei ist ausgebrochen, und es wird schmutzig werden!
Verfasst von: Sebastian in: 6. November 2008
Immer mehr Details über Sarah Palin werden bekannt, und zwar ganz offiziell aus der McCain-Kampagne. Die Republikaner kämpfen um die Richtung ihrer Partei während der nächsten vier Jahre Obama-Regierung.
Ein Teil dieses Kampfes ist, Sarah Palin zu demontieren. Nur zwei Tage nach der Wahl kommen immer mehr Details über sie an die Öffentlichkeit – und nicht etwa von liberalen Medien – nein, von den Kampagnenmitgliedern selbst, und auch über rechte Medienhäuser (Fox News).
Berichtet wird nicht nur über thematische Inkompetenzen (Afrika ist ein Staat, kein Kontinent), sondern Details, die in jeder Präsidentschaftskampagne ausgeschlachtet werden können.
Die Newsweek hat eine detaillierte Geschichte, mit einigen interessanten Fakten:
In der Geschichte werden auch neue Details über McCain’s Rolle bekannt. Er hat offensichtlich mehrere Negativ-Kampagnen gegen Obama blockiert, untere anderem Kritik an seiner Michelle Obama, seinem ehemaligen Pastor oder seiner fehlenden Militärkarriere. Die angebliche persönliche Nähe zum ehemaligen Terroristen William Ayers wurde von McCain noch nicht abgesegnet (und wäre vielleicht abgelehnt worden), als Sarah Palin ohne Rücksprache mit der Geschichte startete.
Auch die Demokraten versuchen, ihren Teil in diesem Kampf beizutragen, und planen eine aktive Rolle für John McCain im Kongress – vermutlich, um die moderaten Republikaner/innen zu stärken. Dass McCain vor hatte, die Rhetorik zu beruhigen, würde das bestätigen.
Verfasst von: Sebastian in: 6. November 2008
Sarah Palin wird in die Geschichte eingehen – nicht nur als zweiter Thomas Eagleton, sondern als wohl dümmste Vizepräsidentschaftskandidatin aller Zeiten. Langsam beginnen McCain-Mitarbeiter/innen, über ihre sagenhafte Dummheit zu sprechen. Das ist aus ihrer Sicht auch notwendig, sonst könnte noch passieren, dass sie tatsächlich 2012 versucht, die republikanischen Nominierung zur Präsidentschaft zu bekommen. Je mehr jetzt aufgedeckt wird, desto besser.
Hier zur Einstimmung ein Video, in dem Carl Cameron unter anderen bekannt gibt, dass Sarah Palin der Meinung war, Afrika sei ein Staat – nicht etwa ein Kontinent.
Verfasst von: Sebastian in: 3. November 2008
Das Plädoyer hat einen Namen:
Aisha wurde in Somalien gesteinigt, weil sie von drei Männern vergewaltigt wurde.
Aisha war 13 Jahre alt.
via dieStandard.at
Verfasst von: Sebastian in: 3. November 2008
Personen-Suchmaschinen. Ein Thema, das angeblich bis zu 30% aller Suchanfragen ausmacht. Ein Geschäft, das mit Spock, Yasni, 123people und anderen viele Start-Ups und viel Risikokapital angezogen hat. Diese Suchmaschinen machen alle in etwa folgendes: Sie durchsuchen verschiedene Quellen nach Personen und präsentieren die Ergebnisse unterschiedlich gut.
Facebook und MySpace, beide jenseits der 100 Millionen Mitglieder, haben’s da einfacher. Die brauchen nur ihre Profile durchsuchen lassen – und fertig ist eine höchst effiziente Personen-Suchmaschine.
Jetzt steigt auch noch Google in den Ring und zeigt allen, wo der Bartl den Most herholt. Mit einer technisch dermaßen unspektakulären Lösung, dass sie aber wirklich nur mit Google erfolgreich werden könnte. Und zwar gibt’s Google Profile, die kaum auffindbar sind, aber doch irgendwie erstellt werden können.
Und hier kann man die dann durchsuchen: http://www.google.com/s2/profiles
Erfolgreich wird das aber trotzdem nicht. Es gibt keinen guten Grund, ein Profil bei Google zu erstellen – und bisher hat Google nicht gezeigt, dass es überhaupt etwas vom „sozialen Web“ versteht.